9383. drauszenpost.

sept17. 1939

die kluge meint (ja, sie hat angerufen…), ich hätte definitiv zu viel zeit, aber wennich bock hab, soll ich hier ruhig weiterschreiben. es wäre allerdings wie immer, ich dürfte die leute nich zumüllen umd deshalb habe ich mich an das von ihr vorgesehene format zu halten. darum, klimabedingt usw., müszt ihr schon von selber wiederkommen auf diese

drauszenpost. ein neuerlich selbstaktualisierender beitrag.

  • ich schlage vor, Sie bleiben beim thema literatur, berlin und was daran so aufregt und streuen abundzu nature writing ein. (zitat kluge). ich geb ihnen ein paar stichworte: ### louis tuaillon amazone zu pferde rhododendron luteum mikro brewery aufstehen kabeljau & dorsch roter löwe rein freya petersen lucy duggan michael fehr intellektuellenkomputerspiele susan sundfor passionskirche

ich mach das. heut kaum literatur auszer neue beiträge in der wordpress. achja, ich las im vorbeigehen etwas über…, nein…, ich las überhaupt nix. also nature writing und was aufregt:

das rondell um die amazone vom unkraut befreit. keine kunst, wächst ja nischt. die dufthybriden ebenfalls nah am welkepunkt. nu…, es wird wohl irgendwann auch wieder regnen.

  • biszchen literatur wär schon gut…, ich mein, sie tun die letzten zwei wochen so, als wärens alles andere als bauarbeiter in der schaperstr. unnu…?
  • das gefieder…, es ist das dumme gefieder, mit dem die laffen sich dort. sonst wär ich bauarbeiter geblieben, auch da. aber schauns die langen und eleganten, die verklebten und toupierten, die ganze edelwelle berlin worldwide, die da jeden tag, und abends abstauben der milky brew… da ist man, unter leuten, nicht gern gärtner, und man sieht es mir an. dreck unterm nagel, heu in den haaren und auf den zähnen…, egal…

fr. kluge hat aber recht. ich zeig euch mal was, für die kunst wenigstens…

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amazone demonstriert entschlossenheit.
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auch im dunkeln.

….

#9387. nachtkritik k&d, sauer wohlgemerkt
ich weisz nicht, wie sich die 4×250,- durch 100×3,20×3 ammortisieren wenn man den einsatz der kuratoren nach dem standard berlin neukölln berechnen will…, irgendjemand wird leer ausgehn, oder…; oder es trinkt einfach jeder ein bier mehr. aber selbst dann… meine hochachtung vor denen, die diesen anschub leisten und vermutlich berliner töpfe ohne deckel entdeckt haben. was der landschaft immer gut tut…
also hören. befindliche prosa. befindliches englisch. und den gekauften star zu dem nichts auszer seiner genialität zu bemerken ist. da hier sowieso keiner mehr mitlesen wird, nachdem -das post- von länger als gestern ist, kurz befindlichen frust. die b. prosa wäre durchgegangen (bei mir unbedeutendem kritiker), wenn ein irgend ziel erkenntlich gewesen wär. aber nein, wir fangen irgendwo an und hören mittendrin auf. auch gut. ein (excerpt). habich dutzende. in einer werkstatt besser aufgehoben meine ich. aber das natürlich u25, das zählt dann woanders die punkte fürs ammortisierende bier ein. 2: die lachclaqueure lachen und claquen und feixen und eigentlich nur um jedem zu bestätigen, dasz sie das sehr einfache englisch gut verstanden haben und auch schon mal in london waren, denn was daran witty gewesen sein soll, weisz der teufel, simpelster humor mit der kasperklatsche, kindgerecht aufbereitete (befindlichkeit.) das hört man auf deutsch in jeder schlechten literaturwerkstatt berlins mehrmals in der woche. aber…, is ja englisch, okay. nur hat die vermutlich ich bin jetzt zu faul zum stalken hildesheimerin mal eben die halbe miete hier gewonnen… ich soll aufhörn, jetzt wirds unangenehm?
ok. das also die berliner konkurrenz…, vielen dank für die auswahl auch…, dissen war morgen, oder? im zosch muszte man wenigstens seine (literatur) gegen das bierklingeln tresenstampfen rausgerenne für den halben hunni zu verteidigen wissen in der angst, ausgelacht zu werden, weil man kein lychener sprech konnte sondern nur prosa…, aber wer von diesen gut erzogenen zugezogenen wird denn hier laut was fürn scheisz rufen; keiner, eben, und darum wirds wohl so bleiben, belebt durch den zukauf, eben.
soon as you sneaked, soon you forget.


und weil (literatur) natürlich viel zu anstrengend ist, wird angestrengt über komputerspiele (debattiert). geil. ich war auch mal 15. aber man kann alles ernst nehmen, schon klar…

#9391. sept.22

und auch das nur spekulation…, aber ich werd jetzt öfter zu abgesagten konzerten erscheinen die zielgruppen bedienen, welche meinem (beuteschema) entsprechen. man braucht keine karte zu erwerben und trifft garantiert auf relativ entspannte menschen, die auch nicht nachgekuckt haben, obs konzert stattfinden würde. wir hocken also, die deppin und ich und ein biszchen wundern wir uns schon, dasz alle bescheid wuszten. nu…, die deppin erinnert ein wenig an frau sundfor, vielleicht ist sies ja. wir kommen vom einen zum andern und entscheiden uns schlieszlich, zum norwegischen stammtisch zu taumeln. sie verfällt in das geflumse zugezogener skandinavier, dies in b. nur aushielten im winter, der ja vor der tür stünde umd deshalb sei sie schonmal hier. kurz überlegten wir, in die kirche einzusteigen, aber sie meint nej, ohne fender nej, und sind als wir das vorhaben doch abbrechen, froh, wenigstens n biszchen in ruhe auf den stufen gesessen zu sein ohne wegen dem flaschenbier mit irgendeinem sicherheitsbernd anander und -tindern zum takt der musik- ins bio…, den rest konntich nich mehr lesen.

sagmal jamas, also kippis, lapsikulta…

#9391.2

super. is mir auch der name der schwedin wieder eingfallen. der name war ewa. so muszte sie wohl geheiszen haben, eigentlich aber immer schon, oder…; nur, der n. war mir weggewischt im tinder bergdorf, also berg der stadt, die da wo wir immer als die ubahn noch durchfuhr nachts vom schlesischen bis ruhleben…, wo die vögel wenn sie aber lassen wir die spacken. den soundcheck vom lopaloza, als sie eben noch nich wuszten, wie laut eigentlich sehr laut ist, hat man hier noch ghört. und fröhlich die spacken tickets weiterhin für den scenic view…, wo wohl jetzt wie hier eim die jungspinnen ihre indian fäden ums hirn…

ewa meint ich soll sie wenns schonmal in der stadt ist ein biszchen auszerhalb gehen, also vergnügen wir uns extra billig zwischen schlosz und wache. eigentlich kaum, aber jetzt schon auszerhalb. keine verlaufenen, nur in den alten immeren institutionen die immeren alten. nehme ich an. denn wir wiegesagt sparen auf dem boulestreifen und trinken das doppelte. es nieselt und darüber können wir uns freuen. der piszgeruch wird langsam verschwinden und man kann wieder ordentlich angezogen durch die nacht. nacht.

schon wieder silbertöne. die schwedin läuft noch n biszchen glaubich.

#9393. montag: erica gracilis sowie

eibenschisz seitlich galant.
eibenschisz vertikaldrop.

fake news nature writing: schisz 1/2 von letzter woche, vor dem regen. mittlerweile dürfte davon nur noch (geschmadder) übrig sein.

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8365. ilb

festivalblog. dieser beitrag aktualisiert sich selbst. du kannst den beitrag speichern, um ihn später wieder aufzurufen. das ist nachhaltig, vermeidet spam und hilft dem klima. glaub mir.

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…..

tag 1. 0700

Sie müssen jetzt die schuhe ausziehen, sagt die dame am empfang, und, mit diesen botten komm Sie hier nicht rein.

also tausche ich die lowa mit stahlkappen, die an den ecken durchscheinen, gegen docs ohne stahlkappe, die mir von der dame ausgehändigt werden.

das ist ein modell, mit dem Sie hier untenrum nicht auffallen werden. Sie wollen doch nicht auffallen, oder?

nein. alles, blosz nicht auffallen. ich werde mir eine ecke suchen, und mit kronkorken tictactoe spielen, verspreche ich. sie schlägt mir eine kastanie vor, unter welcher ich mich, an einen vorsprung des weges gelehnt, gerne aufhalten und Sie dürfen dort auch ruhig rauchen, zwinkert Sie mir zu.

der erste kreis, links oben natürlich, das labbrige (grüne) pale ale, gelingt sofort. ein ältlicher herr, den ich im letzten jahr den ausufernden getauft hatte, auch mit docs ausgestattet, setzt sich auf die kante und macht sein kreuz oben mittig mit dem deckel des labbrigen (roten) pale ale.

er wird gleich mit seinen eigenen deckeln weiterspielen, in seiner umhängetasche klingelt fröhlich glas.

als ich vom dixie, das neben dem barzelt aufgestellt ist, mit einem weiteren grünen deckel zurückkomme, bietet er mir ein richtiges bier an, aber jetzt haben wir das problem, dasz keiner von uns noch gewinnen kann, weil sich kreuz und kreis nicht mehr unterscheiden lassen. ich sage, lasz uns doch nature writing machen, hole das tablet aus der jacke, aber die batterie ist fast aufgebraucht, also sage ich, lasz uns doch zu nature writing gehen und mal zuhören, und er sagt okay, wir lassen das erstmal so stehen, oder. ich sage oder, wir können ja nachher weiterspielen. einig über erst die arbeit dann das vergnügen rumpeln wir unsere schwer vom nachdenken knochen hoch und setzen uns in die gartenbühne, um ein wenig zu schlafen…

tag 1.2 1800… -> -> -> -> Weiterlesen 8365. ilb

8333.2

auszenvernunft. am körper angebrachte devices zum five minute check der (balance osä.) also ob man klimatisch noch (etwa schweisztechnisch jetzt) nicht schon zu sehr…; dazu gegencheck des airdrop empfangstatus. schicke dir eine

infrarotaufnahme meiner (achselgegend.) bitte bestätigen.

(ich sehe das jubi nicht mehr: bitte sofortbild an mich, geotagged.)

(achselstatus: klamm, oder…) (gehirnnotiz: drypads special offer.) (gehirnnotiz: drypads special offer + spezialangebot + drypads + superbillig + saugstark.) check balance! (jubi: 3uhr!)

ich erinnere mich an eine fortschrittliche telefonnummer, die man von einem telefon aus anrief, bevor man die wohnung des fremden, in der die party stattfand, verliesz, um über die nächsten verbindungen (bvg) informiert zu werden, die einen aus diesem scheiszosten wieder nach hause bringen würden. der fremde war meist aus westdeutschland und gerade zum studium nach b. gezogen. die (wohnungen) wurden oft von mehreren solcher bewohnt.

(contact check: du hast immer noch die alte nummer…, das komisch…)

8293.

wenn der doktor sehen könnte wie ich mir schon wieder

pusteln hole von diesem alten gesträuch der gynäkologier…, er würdes schätzen, dasz ich zeit mit

starren gradeausstarren nach oben in die kiefern starren überhaupt nix auszer an ihn, irgendwann mal 2m unter mir, jetzt wahrscheinlich in jeder abgefallenen nadel zapfen rindenstück… als molekulare erinnerung (wesend)… (denkend, totschlage.) der doktor als

seelenflügel also irgendwie immer usw. gras das man denkt keines zwischen der waldsteinia, bald wieder eibenschisz auf dem stein und austausch der b. semperflorens für e. gracilis. auch (hier) runden sich die jahre, die kanten ab des muschelkalk. merkt man, wenn der schatten der kiefer wandert, über vorname des dichters, nachname des dichters. stetig oder…, und auch wenn ich nicht…