8465.2

der mentor sagt, ca., Ach, komm Sie, was haben wir für einen fantasten geschaffen… lassens ihn durchgehn, diesen naiven…

ich halte meinen protagonisten fest, denn er schüttelt sich grad gewaltig. er kündigt das vorher immer an, so: AUTISTMOMENT, autistmoment, vorsicht, rocknroll… ich halt ihn also -gut- fest diesmal. der mentor glättet die falten seiner stirn. spitzt den mund. räuspert sich n biszchen. also höre ich zu, was er noch sagen wollte bevor der rockmoment einsetzte, der mich aus der ruhe…

ich meine, Sie sollen den naiven nich schubsen. oder?

ich meine: oder. und: ich habihn nich geschubst. ers von selber. damnit! den sein rock ej…

der autiste schiebt mir jetzt nochmal seine aufgeweichte schokolade zu. ja. gerne. aber nur mit ohne pfefferminz. da is pfefferminz drin? (ich hab das vorher gecheckt…) nee dann nich, tut mir leid…

ich weisz er is jetz auf seinem schokoladenfilm und das dauert n biszchen immer. bis er ein täfelchen nach dem andern aus der -ummantelung- gekrepelt hat und mir wird echt übel. ich sag nur kinder. also: nur: kinder. sonst nix mehr… aber das werdich ihm nie erklären können, der mentor hält mich jedesmal davon ab, wenn ich versuchen will, mich mit dem (protagonisten) zu streiten. soll er lesen, oder, was auf der verpackung steht: diese schokolade enthält erwachsenenlakritz und ist für kinder nicht geeignet. sie sollte ebenso nicht von personen verzehrt werden, die unter -bluthochdruck- leiden. aber so ist das: buchstabensalat…; die -inselbegabung- beschränkt sich bei ihm auf das zurückdatieren seines ereignishorizont. dafür fehlt mir meist echt

der -rockmoment-.

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8465.

da ist überall fetisch und so kleinere -versäumnisse-, vielleicht auch nur dasz dieses (immer jedem eine brücke bieten) also bauen eigentlich… dem dauerhaft fremden den heimatlos gebliebenen, die ohne mich (hier-mich) nirgends ankommen, weil (wir)

einfach andere -fetische- gewohnt sind… den zauber des anderen, den wir gerade noch (teilen), uns gegenseitig aberkennt… und der ist nicht stark genug, um

uns ihnen, sie uns… auszusagen zu erklären; warum jeder hier (so! ist) und dann schon weisz…, wohin überhaupt. die wege

unterirdische, nimmt hier niemand. zielklackern…, auf baustellen…, immer ohne schutzbrille – לא אני לא.

8464.

man musz alles in -denkenpausen- einteilen, das begegnet. da ist überall nur (kleinstein) und diese (denkpausen, kleinste einheiten) fast, als wenn plötzlich die dinge akzeptabel wären. ich ertappe mich dabei, an irgendwas (glauben) zu wollen. kleinstein zb. und den silbernen hammer mit dem wir das gold in die fugen hier… kein verdienst in den pausen. alles ist

abgeholzt, die stubben nasz und die mauer… nur krampfende waden; ich verlege mich und werde (betteln) wies gegenüber, wie -mein- gegenüber, wenn ich an es (glaube.) somewhere was credit i know, und aus fleisch&kaffeersatzzeichen riechen die höfe herüber. ich bleibe

in der kohle in der kreide und versammle dienstmarken um mich, wo

meine flaschen und ich ausgekühlt in den verkehr schauen. gebt mir

eine ampel einen wagenheber und ein biszchen tabak, ich werde

dieses gefühl nicht weiter stauen.

8463. traffic, oder?

liebe B-HZ…; wenn Sie das sind die heut ungemein (verkehr) -hier- produziert, bleibt mir nur, in der PRIMÄRE zu beantworten, ja, wir sind gut angekommen, nein, ich schlief des ganzen tages durch und ja, wir freuen uns allgemein (gesichter, gealterte oder nicht) im lagavulin verschwommen noch (erkannt) zu haben und werden weiterhin über (news cuts damages osä. und inselgschichten) gern hier unterrichtet. nein… nicht hier…, da ist noch reiner bezug neben der PRIMÄRE und antworten… beantworten kann das eh keiner, was den (lagavulin oder so) irgendwo -verwässerte-. fahr vorsichtig & fly high, theres kids on the streets, drunk kids… you know, everywhere…

8455. referenzfläche

links geht der regen nieder und hilft bei der -flechtenbildung-, rechts alles geschützt und trocken. links auch sonst (wetter) auf den platten, unterm (vordach) blickdicht die -gesellen-, bierbänke und knoppersrunden. wir kartographieren das gelände, (die terasse) und spateln die symbiosen vom stein. man sagte uns abgesperrt wär besser gewesen aber die runden dauern an und in den ferien die neuen (lakaien)… vergäszen ständig

ihre schlüssel zu hinterlegen. also wird die fläche -begangen-. das flechtenmaterial erfährt nutzung. der architekt meint, (nutzung) wäre hier nur ein weiterer euphemismus. er ist sehr angetan von der idee

das anthropozän jetzt öffentlich zu verkünden. wir, immer noch studenten, suchen nur das -lyrikmoment- in den dauernden klimaveränderungen und flechten…, flechten sind uns nicht heilig…

8454.2

wir klauben die reste aus den grablichtern berauschen uns an alten kippen, wir räubern und jagen und wissen nicht: wo ist irgendwo

zuhause, oder…, das wir von den (hinterbliebenen) lernen würden; wo liegen unsere toten…

in der westwand, im alten efeu… sommers die singvögel; als solche zu leben fällt uns nicht ein. wir räubern und jagen… und wenn der bussard aufsteigt – wir meinen es ernst, ihm nachzustellen, die alten sagen: er bringt uns das fliegen bei.

#8467.2 nachtrag in der PRIMÄRE

-ich- bin nicht der bussard, eher die krähe, aber wenn ich jemandem einen rat zu fliegen geben sollte, wäre es: auf dem boden bleiben. ehrlich. hier gibt jemand sterne und versucht, mich (im flug) zu verfolgen, und ich weisz nicht, ob er wirklich was lernen will (bitter nötig) oder es auf diese penetrante art geschafft hat in einem monat 372 aus mir unverständlichen gründen mit seiner (okay, kunst…) interessierte zu begeistern. zumindest scheinen diese (leute oder algorhythmen…) kein problem damit zu haben, wenn, auch hier wieder, 100% magertopfen in ihrem (feed heiszt das, oder) erscheint. natürlich kann man sich sein publikum nicht aussuchen. aber kann man schon. ich mach das eben, solange man -follower- noch entfernen kann und diese funktion nicht aus (freiheitlichen?) gründen von der wp gestrichen wird, ganz gern. blödes beispiel, aber: ein maler kann sich ja auch aussuchen, in welchem haus sein bild nicht aufgehangen werden sollte, solange er unabhängig ist. isdochso, oder…

ich nenne keinen (namen), von der qualität von text musz sich jeder sebst sein urteil bilden; an den von mir genannten zahlen läszt sich jedoch nachvollziehen, um wen es sich nicht handelt.