9415. drauszenpost usw.

Hervorgehoben
habich was verpaszt?

#9415. okt10 nachricht an fr. kluge

liebe ewa,

freudig stelle ich fest, dasz Sie auch in der letzten woche mehrmals versucht haben, mich zu erreichen. wie Sie nur leider nicht wissen konnten, bin ich eine weile verhindert gewesen und konnte meinen pflichten nicht nachkommen, wie Sie sicher gemerkt haben und ich dies auch als grund Ihrer häufigen anrufe annehme. ich habe ein paar tage (untertage) verbracht, genauer bin ich während fröhlich nichtahnend laubpustend in ein offenes grab geschlendert und erhole mich erst langsam von dieser erfahrung. Sie können hier bald wieder von mir hören und ich verspreches näxte mal zu versorgen, dasz Sie meine post aus dem hades auch erreicht. Seien Sie bis dahin unbesorgt, die erica sind drin, hecken udgl. in angriff genommen und frankfurt…, ach…, frankfurt kann mich mal… Ihre topfmaschine.

okt13. dvorak martinu janacek.

im baumkataster nicht aufgeführt. ob die noch grosz werden?

okt15. 0656

#9424. offene blendenform immer belang der (mittellosen) hier und verbleib trotzdem verbleib wenn gegenüber die rams routine längst…

veteranenecke…, meine zahnentstellten gebärden dort der avantgarde den narren zu…, 2. fr. stein für ihre drucke bezahlen, optionsscheine eigentlich. buecher waren wertpapiere.

#9425. okt17. 0644

fr. stein war nur in frauensachen unterwegs, wie ich später bemerkte…, aber einen abend lang hatte ich das gefühl, jemand wäre (gest. osä.). so ungefähr musz es sich (anfühlen) wenn sie aus lauter frust den laden irgendwann verlassen hätte, sich in der provinzmetropole dauerhaft anderem angelegentlichen gewidmet oder von der buch einfach nicht mehr zurückgekehrt aus welchen gründen auch immer. schon komische bude…, und die teufelin, der kaspper, die rote hexe… und die lehrerin… habens eim nicht leicht gemacht, zu verdrängen, dasz circus circus und fahrendes volk im hof die wäsche immer noch… ich brauche für den spind ein schlosz und für den spund eine beschäftigung, sonst fährt er jeden abend nach patagonien um dort

mäusekegel in falschen taschen zu sammeln, die er für zugschweiszte lyrik zum tausch anbieten will. gedankennotiz: fr. stein der drucke zu entschädigen bitte silber mitbringen.

eine inselreihe im regal aber mit was drin, das wärs…

#9425.2
eben war fr. kluge hier. sie meinte mich besuchen zu müssen, unangemeldet zumal, weil es ja hier wohl nicht mehr mit rechten dingen zugehe. das hat sie etwas unpassend formuliert, so gewandt ist sie nicht; was sie damit aber zum ausdruck bringen wollte: dasz ich flegelhaft unsere vereinbarung einhalte, sie doch bitteschön stets als überhaupte initiatorin dieser hier sinnstiftenden gefälligkeit kenntlich zu machen, denn das sei ja -wohl nicht auf Ihrem mist gewachsen!- und ich solle mich an die regeln halten die da wären aber sie habe sie grad nich im kopp. und überhaupt: wo wär meine stichwortliste, hä?
also habich schnell was improvisiert und nu sitzt sie, trinkt vom baldrian und hat aufgehört zu hyperventilieren. is doch feierabend…
keys: st. johannis sharoun sambucus nigra martina hefter maike wetzel lukas rietzschel kartenhauskörper acud kookread friends with books hamburger bahnhof wiseman ex libris nypl fsk kiezbühne volksluxus zimmer16 inger maria mahlke nicht-seattle lettretage edenkoben federlesen slata roschal openmag privatclub

und: Fr. Kluge hat sich das alles ausgedacht. zufrieden?

und: manchmal sind (menschen) auf den bildern. ich bitte darum, diese (menschen) nicht zu kopieren udgl. und ihre persönlichkeitsrechte zu wahren, also anständig zu bleiben.

#9425.3 2104
vielleicht doch noch was zum acud. man vergiszt dort leicht, dasz man sich eigentlich die ganze zeit in einer ziemlich gewöhnlichen mietskaserne aufhält. nur der eingerückte bau hat vermutlich damals die mutigen etwas spinnen lassen, die da einen club reinsetzten, wo jetzt die küche des restaurants sein musz. die zeiten sind sehr dunkel und ob es auch kultur gab entzieht sich meinem jugendlichen gedächtnis. was ich noch weisz, dasz man nicht leicht nach hause kam, weil nur einmal in der stunde ein nachtbus vom hackeschen hof zum zoo fuhr, der von uns regelmäszig vollgekotzt wurde und aus dem wir deshalb ebenso regelmäszig irgendwo in der pampa rausgeschmissen wurden. das gute war nur, dasz man trotzdem meistens um drei osä. zu hause war, weil man eben auch schon vor mitternacht in einen club gehen konnte und so weit ich mich erinnere auch nicht bis zum totentanz dort bleiben muszte, sondern immer irgendwo n biszchen; oft hat es auch gereicht, in der gegend dort umherzuziehen und zu kucken, was man noch nicht kannte und dann davor rumzustehen und eben zu kucken wers auch noch nicht kannte, weil irgendjemand davon kannte man ganz sicher. eigentlich waren wir, oder nicht -eigentlich-, sondern schon in echt eben touris. das pubcrawling wurde ja später dann auch erfunden, aber da war schon keiner mehr dabei auszer den spacken aus dem far out die immernoch und überall und in jeder generation tickets für den scenic view aber lassen wir sie auch irgendwie zu geld kommen, wenn sie schon keine geltung haben. ich glaube jede dieser halbzerfallenen mietskasernen, jedes kellerding…, hat nur überlebt, wenn es den übliichen scheisz eben mitmachte, der dazugehört, wenn man öffentlichen raum anbieten will, und das hat einige mutige den mut verlieren lassen und die spacken warn wieder mal schneller dabei, schade für die mutigen. ich weisz nicht, wies sich mit diesem alten gemäuer verhält und alle meine behauptungen fuszen generell nur auf intuition, weil ich eben und das immer noch dort auch nur ein touri bin wo die touris sind. ich weisz das. ich bin zwar nie am weinberg schlitten gefahren, da hatten wir einen besseren hügel; aber vor den gläsern vom badstübner hab auch ich mir die nase plattgedrückt.
ja. wenig zum acud, wenig zum abend, keine kritik mehr, obwohl ich vom kaspper gern erzählt hätte, traurigen kaspper. hab versäumt die bilder von den füszen, da war der traum schon aus. egal…

okt19. 0648

#9427.

guten morgen ewa,

bitte bringen Sie mir meinen ulysses wieder mit. ich habe ihn unter einem der sich lang rechts der reijkjanesbraut hinziehenden türme liegengelassen, die hafnafjördur mit strom versorgen osä., ich kann das von hier nicht mehr erkennen, in welche richtung die energie geflossen sein mag. i was dried out& under lupine alkaloides but did really not want to bother nature with minor writing issues. tusen tak, ptmsn.

….

& am wochenende? hamburger bahnhof.

#9432. okt21. 2243

fr. kluge schläft vermutlich schon, also wird sie auch heute nicht mehr kucken, ob ich mich noch hingesetzt habe in die nesseln. weisz ich ehrlichgesagt auch noch nicht. kann sein, kann aber auch nicht sein. die bücherfreunde jdfs. haben kräftig abgesahnt bei mir, ich weniger. um so schlimmer, weil eurydike sich nicht mehr mit ein paar äppeln/eiern für die drucke abspeisen läszt, sondern so sagt sie jetzt silber will oder ich kann mein scheisz alleine drucken. die nesseln sind nah am hintern…, und wenn die kluge morgen milde aufwacht, wird sie mir nachsehen, dasz ich mir schon wieder ohne zu fragen ihren pasz schnappte und den bühneneingang benutzte. dafür hab ich den herbst vor den hallen ausgehalten, wasser den gang rauf und runter getragen und den kaspper natürlich. und sogar der will jetz kohle von mir…, er hat gefragt, und alle kinder waren da. ich hab ein biszchen hospitiert von seitlich der bühne und ja, er macht ein anständiges programm, seine witze sind nich -so- neu, aber die dreijährigen lachen und dann bezahlen die eltern auch den eintritt. also hat er sich eine neue kappe und ein mäntelchen verdient weil silber meint er, dagegen wärs allergisch. dann bring ich ihm mal zur nächsten vorstellung den ottokatalog mit, darf er sich was biederes aussuchen. sonst will er noch mit mir shoppen gehn in mitte oder so…

ich weisz was die kluge sagen wird…, das nich n biszchen rapport und null event was ich da noch fasel. aber echt jetzt, ich bin seit sechs auf den beinen und mirs schon ganz schwummrig…; morgen, ewa, morgen…, wenn ich mich noch an irgendwas erinnern kann.

elektrolyte raus, elektrolyte rein. immer dasselbe, immer dasselbe…

#9436. 0705

about books im weitesten sinne: ex libris; lebendiger dokumentarfilm über die new york public library. ein schöner blick hinter die kulissen, der alles (entdeckt.) ein wenig städtebild, portraits der verantwortlichen für dieses einzigartig funktionierende system privat-öffentlicher finanzierung, liebevolle annäherung an die philosophie der wissensvermittlung im 21. jh dort, protagonisten beider seiten des desks. läuft nicht mehr lange, dafür ist der film mit 3,5h hart an der grenze und läszt sich angenehm zeit für alles.

zb. fsk am oranienplatz…

#9437. okt26. 2347

ewa wollte, dasz ich ihr (was kleines) zeige. also kratzen wir beide (am sediment.) die avantgarde ist weit weg. auch die stadt überhaupt. eigentlich ist es wie zuhausebleiben, nur, dasz man doch raus, fürs bier bezahlt, gespendet in (hutkörper überhaupt wird viel hut getragen heut abend…) und leute hat -feiern- sehn. es ist mehr los, als in den bühnen der häuser sonst der (avantgarde), wer von der woche müde ist, blüht hier nochmal kurz auf und wer von der woche nix mehr übrig hat, weisz, montag, dienstag…, ist auch wieder geld da. so sieht es hier aus. wir kratzen am sediment. einiges übrige, wo kein erfolg je sein wird, aber einiges auch, dem man glück wünscht; einer jungen musikerin, einem kleinkunstliedermacher, einem längst abgeschriebenen poeten. politik ist üblich und das übliche… siehe wer von der woche nix mehr über… nur, das ist so, wenn man genau hinsieht. arbeit zu haben, und dabei glücklich zu werden…, nur für den shabbes eigentlich, nur für das günstige bier. für wen soll man singen und spielen, für wen…

es werden noch zigaretten geraucht. für -diese- menschen soll man spielen.

samstag.

kunst, befreit…, neue nationalgalerie.

monday:

kunstbefreit, insta. nullzeit primäre osä.

#9445. vor allerheiligen

fr. kluge beschwert sich. ich soll ihr sagen, warum nix kommt. nu…, schauns, die tanne legt sich nich von alleine. also wird härter schneller allgemein (doller) gearbeitet über den gräbern, sehn Sie… und…: es wird auch nix geboten. der feed spuckt nix mehr aus. also werd ich selbst tätig und versuch mir volksluxus zb., eine schmiede in kreuzberg, (zugängig) zu machen und versage mit der improvisation kläglich an technischen (belangen). die pfeife pfeift aber nur noisy. den output für die box habich vorher nicht -eruiert- also wird panisch der totmann gedrückt bevor die nachbarn im bullenwinkel… next try: zimmer16 monday. theres to be some audience to this (strangeness).

aber auch hier liebe kluge, ich verpasse zu liefern…, umd jeden tag eine nachricht von Ihnen auf der box, wo ich denn abbin. ich bin hier…, middle of cite, mais tu sais travail…, geiszel der menschheit. es wär zeit über die abies zu berichten…

wayhomeinsta. wir lieben dich.

#9453. okt5. 2322

i said monday and monday was. das berliner sediment der kulturszene…, dh. klein kunst. aber irgendwie gewinnt alles, sobald musik dazu kommt, an bedeutung. so hier, was meine texte betrifft: sie ordnen sich dem sound unter, werden beiwerk, aber erlangen dadurch den ihnen nur angemessenen stellenwert als aspekt sediment. gebt berlin offene bühnen…

der alte rapper.
ein kaspper wiedermal.
ein alter dubliner.
le vrai neil young.
die topfmaschine. ach.., das bin ja ich…

das nur 5 von gut zehn guten leuten, die hier im tingeltangel… (c) brotklaun: language angeln.

9462. nov11

ich übe. bin bereit zu versagen…


nov12. 1820 kook? kook. o.m.w.

minuit. nur 1 testbild.

und 1 freibier.

bruekhe der trojer.

9464.

und die trommel wo immer der lauf hin silber. diese fäden…, vielleicht…, und dann die trommel wo immer die

im lauf sitzenden noch auf ein korn warten ein zweites bier oder allgemeine aussagen. wir sind trottel und

verlierer von dingen vergesser überall von dingen menschen und handlung wenn man so will sind wir völlig ohne rockmoment. סדמנת.


Bildschirmfoto 2018-11-14 um 23.15.51

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA#9467e


#9471. nov17

ich (streife) hier nur lang. das flens ist jetzt kalt, drauszentemperatur. ich darf hellno nicht vor halbzwölf am club sein. dussmann ist nicht weit. also ein biszchen tingeltangel. starre in das loch im bebelplatz wie der letzte tourist. die haare einer frau vor der opernpause sehen aus wie die frisuren der barockimitanten, die hier sonst für kurzweil sorgen, aber ich glaube, sie sind ernst gemeint so. im dussmann komme ich nicht zurecht, ich war schon eine weile nicht mehr oben und meine auch, sie bauen arrangieren hier unscheinbar immer alles wieder neu. die gelbe reclam wand finde ich trotzdem aber weisz nicht, was ich grad will. hauck erwähnte neulich benjamins aurabegriff im zusammenhang mit dem schattendruck, und bevor ichs nächste mal, wenn er mir übern weg läuft wieder nur ahja sagen kann, kauf ich den schmalen text zum kunstwerk im zeitalter seiner techn. reproduzierbarkeit. osä.

als es halbelf ist, halt ich es in der demse nicht mehr aus gottseidank gibt es dussmannöffnungszeiten, das flens hat mich angenehm erheitert alles kurz überfliegen lassen, mahlke2x, thome2x…, und aus lauter zugehörigkeit hab ich kurz verweilt und die anfänge aller vorhandenen nooteboom bücher genossen. ich bin als ich es dienstag im acud hörte, vorschnell gegen das archipel eingenommen gewesen. sie kann meinetwegen gut schreiben, aus dem text hat sie aber eine scheisz slampoetry gemacht, als sies las. wozu das denn…, so beeindruckt von den stimmen der generation fr. mahlke? die alten bücher von th. präauer stehn nicht mehr im regal, von nora wagener gar keins, ich weisz, ich kriegs im internet…

okay es ist elf und ich steige natürlich immer noch viel zu früh am halleschen tor aus, gottseidank ist schienenersatzverkehr, so dasz ich bis zur skalitzer laufen kann und schinde immerhin noch eine gute halbe stunde. ich bin trotzdem der erste und der mann der den andern barhocker besetzt, sitzt als ich irgendwann abhaue immer noch darauf. ich konnte leider kein bild von rückwärts aufnehmen, weil die barfrau ständig im hintergrund rumgewuselt ist. ich hab das deshalb mal auf einer skizze festgehalten.

ich rede über highwaist hosen (also warum sie asexuell sind) und brücken (warum man sie nicht einreiszen sollte) und dann geh ich echt…, annie tut schon wieder so, als hätte ich bedeutet, ja, ich bekomme schon, als ich auf den zapfhahn zeigte. dis mir zu blöd und angepiszt zu sein n guter grund um eh spät genug abzuhaun. ich präg mir die rückenansicht vom horst ein und verlasse…

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

ephemeriden - 1 (4)
ich hab gelogen, die skizze s schon uralt…, sieht man doch…

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9433.

fast schon wieder ein nom fallengelassen, handlungszwang zb., laufzwänge hospitalismen usw… und dann ich. immeres subjekt. die nachbarin fragt, ob die bücher -about you?- sind. merkt, wie ich reflexartig auf (poetry) verweise, zu schnell vermutlich. sofortdissonanz und der check des politischen gewichts meiner sprache: nullpunkt. taumeln durch hundert meter gänge wo am ende für 1min die raumpause verrinnt. die boxen hallen pferchhäuser und alles wenn ich der nachbarin richtig zuhöre vielleicht doch (unsere schuld.) da gehen züge ab in die wildnis, von oben wird u.u. noch wasser gespendet aber der rest ist

selbsterhalt der lyrikmasznahme.

9431. dropshit at hamburger bahnhof. how to pay SCHATTENDRUCK.

^^ PAS GRATUIT MAIS PICK ONE UP ^^

kookies information zu. gelesen oder?

10 ; rotefadenbuecher verkaufsassistent. lassen Sie das programm einfach laufen. für hinweise auf fehler im programmablauf bin ich dankbar. mfg, ptmsn

20 print „guten tag!“

30 input A$

40 if A$=„“ goto 20

50 not if A$=„“ print „Was haben Sie gesagt?“

60 print „Können Sie das wiederholen?“

65 while

70 input B$

80 not if B$=„ich möchte das heft kaufen“ print „unbekannte Eingabe.“

100 if B$=„ich will das heft nur ankucken“ goto 130

110 if B$=„scheisze nochmal, ja, ich kauf das heft!“ goto 150

111 if B$=„was soll der scheiszzettel hier?“ goto 170

120 wend; das könnte eine längere schleife werden, Sie müssen schon kooperieren…

130 print „okay. aber nur ankucken!“

131 print „sagen Sie einfach bescheid, wenn Sie fertig sind.“

132 print „ja…, drehen Sie ruhig ne runde vor der tür damit. aber bitte nicht bis marzahn.“

132 for K input C$

133 if C$=„bescheid“ goto 140

134 else print „unbekannte Eingabe.“; K=K+1

135 end K

140 input „Und…, wollen Sie das Heft kaufen?“; D$

141 if D$=„ja“ or if D$=„mhmh“ or if D$=„hell yeah“ or if D$=„oue“ goto 150

142 else print „na und, mir doch egal. schön tach noch!“

145 goto 10

150 print „toll. ein unverb. angebot finden Sie am ende des heftes.“

160 print „bitte folgen Sie den anweisungen unter <BEZAHLVORGANG>.“

161 print „vielen dank, dasz Sie unabhängige literatur unterstützen.“

162 goto 10

170 print „bitte lesen Sie den hinweis unter <DA LIEGT NUR N DÄMLICHER ZETTEL RUM>“

180 goto 10

BEZAHLVORGANG

auf dem (tisch stuhl gelegenheit) sollte ein (gefäsz osä.) sich befinden, das man entweder öffnen kann, das eine öffnung besitzt oder das einen deckel hat, der zu öffnen ist. ich selbst kann leider grad nichts persönlich entgegennehmen, da ich (bäume schnippeln musz) und werde aber vor einbruch der dunkelheit zurücksein.

in dieses (gefäsz) packen Sie bitte den betrag, den Sie meinen, für das heft bezahlen zu wollen, sollten Sie sich entschieden haben, dafür zu bezahlen. Sie können das heft selbstverständlich auch klauen, aber was soll der scheisz, sind Sie fuffzehn? dann darfst du das heft gerne mitnehmen.

im falle, dasz Sie das letzte heft vom (tisch) genommen haben, kucken Sie bitte (unterm neben überm) (tisch) ob Sie irgendwo 1 (tüte beutel osä.) mit weiteren exemplaren entdecken und arrangieren Sie einige davon möglichst vorteilhaft auf der (gelegenheit). vielen dank für Ihre mitarbeit.

DA LIEGT NUR N DÄMLICHER ZETTEL RUM

naja, dann kommen Sie zu spät. hier sollte eigentlich mindestens 1 exemplar SCHATTENDRUCK der edition rotefadenbuecher liegen. sind wohl alle geklaut worden. ich werde vor einbruch der dunkelheit anwesend sein und habe vielleicht noch ein paar hefte dabei. sonst kucken Sie einfach, was Sie bei rotefadenbuecher finden… können Sie grad mal nachkucken, ob noch ein behältnis rumsteht? ja? können Sie reinkucken, ob da geld drin ist? echt jetzt? wären Sie so freundlich dieses behältnis so wie Sie es vorgefunden haben,

abzugeben? nein? dann lassen Sie es bitte so wie Sie es vorgefunden haben stehen. den zettel bitte auch. (liegen). danke für Ihre mitarbeit.


NACHTRAG 9463.

if datum des heutigen tages > nov12/2018 which is very wahrscheinlich, können Sie Ihre geklauten hefte doch noch bezahlen. indem Sie das ebook dazu kaufen. damit kriegens dann sogar noch was dazu, oder…; egal obs brauchen oder nicht. wo?

hier zb: https://www.epubli.de/shop/buch/80358

oder in manchen anderen realen und virtuellen buchläden.


wer leider noch kein heft klauen konnte und das ändern möchte, melde sich bitte über das übliche formular contacte. eine liste mit lieux ou en est disponible suivre…


buchhaltung schattendruck heft I. transparence, oder…

9395.

tags wühlen im tot der stadt. tot t, is schon richtig…, nur die (adverbien stellungen singulären verwürfe) dessen was am ende eines (tages) noch lebt…; aufwuchs etwa, wenn man vergasz den schildern zu folgen, die immer sagen: hier ein mann eine frau hier filt hier darfst du nicht mal im traum…

wer einem das glauben soll… die nichterwartung ausgezählte längst den corps malade. ein plaid. ein haus. eine (wand am vordach, wo stets der regen abfällt) zuflucht vor leuchtenden der hände der anderen emissionen. wirbelungen eigentlich werbung der lymphe, hier: die kaskadenartig ansteigenden mich immer noch ein biszchen und wieder ein stück und da nochmal… hebenden symbiosen von stein kraut und dem kompost des

überall tot. nur die vögel wissen es nicht und wundern sich über ihre menschlichkeit.

9383. drauszenpost.

sept17. 1939

die kluge meint (ja, sie hat angerufen…), ich hätte definitiv zu viel zeit, aber wennich bock hab, soll ich hier ruhig weiterschreiben. es wäre allerdings wie immer, ich dürfte die leute nich zumüllen umd deshalb habe ich mich an das von ihr vorgesehene format zu halten. darum, klimabedingt usw., müszt ihr schon von selber wiederkommen auf diese

drauszenpost. ein neuerlich selbstaktualisierender beitrag.

  • ich schlage vor, Sie bleiben beim thema literatur, berlin und was daran so aufregt und streuen abundzu nature writing ein. (zitat kluge). ich geb ihnen ein paar stichworte: ### louis tuaillon amazone zu pferde rhododendron luteum mikro brewery aufstehen kabeljau & dorsch roter löwe rein freya petersen lucy duggan michael fehr intellektuellenkomputerspiele susan sundfor passionskirche kookmono kook.mono tabea xenia magyar martina hefter mara genschel dock11 christiane heidrich max wallenhorst senthuran varatharajah hieu hoang trang tran thu rike scheffler ausland

ich mach das. heut kaum literatur auszer neue beiträge in der wordpress. achja, ich las im vorbeigehen etwas über…, nein…, ich las überhaupt nix. also nature writing und was aufregt:

das rondell um die amazone vom unkraut befreit. keine kunst, wächst ja nischt. die dufthybriden ebenfalls nah am welkepunkt. nu…, es wird wohl irgendwann auch wieder regnen.

  • biszchen literatur wär schon gut…, ich mein, sie tun die letzten zwei wochen so, als wärens alles andere als bauarbeiter in der schaperstr. unnu…?
  • das gefieder…, es ist das dumme gefieder, mit dem die laffen sich dort. sonst wär ich bauarbeiter geblieben, auch da. aber schauns die langen und eleganten, die verklebten und toupierten, die ganze edelwelle berlin worldwide, die da jeden tag, und abends abstauben der milky brew… da ist man, unter leuten, nicht gern gärtner, und man sieht es mir an. dreck unterm nagel, heu in den haaren und auf den zähnen…, egal…

 

fr. kluge hat aber recht. ich zeig euch mal was, für die kunst wenigstens…

img_1249
amazone demonstriert entschlossenheit.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
auch im dunkeln.

….

#9387. nachtkritik k&d, sauer wohlgemerkt
ich weisz nicht, wie sich die 4×250,- durch 100×3,20×3 ammortisieren wenn man den einsatz der kuratoren nach dem standard berlin neukölln berechnen will…, irgendjemand wird leer ausgehn, oder…; oder es trinkt einfach jeder ein bier mehr. aber selbst dann… meine hochachtung vor denen, die diesen anschub leisten und vermutlich berliner töpfe ohne deckel entdeckt haben. was der landschaft immer gut tut…
also hören. befindliche prosa. befindliches englisch. und den gekauften star zu dem nichts auszer seiner genialität zu bemerken ist. da hier sowieso keiner mehr mitlesen wird, nachdem -das post- von länger als gestern ist, kurz befindlichen frust. die b. prosa wäre durchgegangen (bei mir unbedeutendem kritiker), wenn ein irgend ziel erkenntlich gewesen wär. aber nein, wir fangen irgendwo an und hören mittendrin auf. auch gut. ein (excerpt). habich dutzende. in einer werkstatt besser aufgehoben meine ich. aber das natürlich u25, das zählt dann woanders die punkte fürs ammortisierende bier ein. 2: die lachclaqueure lachen und claquen und feixen und eigentlich nur um jedem zu bestätigen, dasz sie das sehr einfache englisch gut verstanden haben und auch schon mal in london waren, denn was daran witty gewesen sein soll, weisz der teufel, simpelster humor mit der kasperklatsche, kindgerecht aufbereitete (befindlichkeit.) das hört man auf deutsch in jeder schlechten literaturwerkstatt berlins mehrmals in der woche. aber…, is ja englisch, okay. nur hat die vermutlich ich bin jetzt zu faul zum stalken hildesheimerin mal eben die halbe miete hier gewonnen… ich soll aufhörn, jetzt wirds unangenehm?
ok. das also die berliner konkurrenz…, vielen dank für die auswahl auch…, dissen war morgen, oder? im zosch muszte man wenigstens seine (literatur) gegen das bierklingeln tresenstampfen rausgerenne für den halben hunni zu verteidigen wissen in der angst, ausgelacht zu werden, weil man kein lychener sprech konnte sondern nur prosa…, aber wer von diesen gut erzogenen zugezogenen wird denn hier laut was fürn scheisz rufen; keiner, eben, und darum wirds wohl so bleiben, belebt durch den zukauf, eben.
soon as you sneaked, soon you forget.


und weil (literatur) natürlich viel zu anstrengend ist, wird angestrengt über komputerspiele (debattiert). geil. ich war auch mal 15. aber man kann alles ernst nehmen, schon klar…

#9391. sept.22

und auch das nur spekulation…, aber ich werd jetzt öfter zu abgesagten konzerten erscheinen die zielgruppen bedienen, welche meinem (beuteschema) entsprechen. man braucht keine karte zu erwerben und trifft garantiert auf relativ entspannte menschen, die auch nicht nachgekuckt haben, obs konzert stattfinden würde. wir hocken also, die deppin und ich und ein biszchen wundern wir uns schon, dasz alle bescheid wuszten. nu…, die deppin erinnert ein wenig an frau sundfor, vielleicht ist sies ja. wir kommen vom einen zum andern und entscheiden uns schlieszlich, zum norwegischen stammtisch zu taumeln. sie verfällt in das geflumse zugezogener skandinavier, dies in b. nur aushielten im winter, der ja vor der tür stünde umd deshalb sei sie schonmal hier. kurz überlegten wir, in die kirche einzusteigen, aber sie meint nej, ohne fender nej, und sind als wir das vorhaben doch abbrechen, froh, wenigstens n biszchen in ruhe auf den stufen gesessen zu sein ohne wegen dem flaschenbier mit irgendeinem sicherheitsbernd anander und -tindern zum takt der musik- ins bio…, den rest konntich nich mehr lesen.

sagmal jamas, also kippis, lapsikulta…

#9391.2

super. is mir auch der name der schwedin wieder eingfallen. der name war ewa. so muszte sie wohl geheiszen haben, eigentlich aber immer schon, oder…; nur, der n. war mir weggewischt im tinder bergdorf, also berg der stadt, die da wo wir immer als die ubahn noch durchfuhr nachts vom schlesischen bis ruhleben…, wo die vögel wenn sie aber lassen wir die spacken. den soundcheck vom lopaloza, als sie eben noch nich wuszten, wie laut eigentlich sehr laut ist, hat man hier noch ghört. und fröhlich die spacken tickets weiterhin für den scenic view…, wo wohl jetzt wie hier eim die jungspinnen ihre indian fäden ums hirn…

ewa meint ich soll sie wenns schonmal in der stadt ist ein biszchen auszerhalb gehen, also vergnügen wir uns extra billig zwischen schlosz und wache. eigentlich kaum, aber jetzt schon auszerhalb. keine verlaufenen, nur in den alten immeren institutionen die immeren alten. nehme ich an. denn wir wiegesagt sparen auf dem boulestreifen und trinken das doppelte. es nieselt und darüber können wir uns freuen. der piszgeruch wird langsam verschwinden und man kann wieder ordentlich angezogen durch die nacht. nacht.

schon wieder silbertöne. die schwedin läuft noch n biszchen glaubich.

#9393. montag: erica gracilis sowie

eibenschisz seitlich galant.
eibenschisz vertikaldrop.

fake news nature writing: schisz 1/2 von letzter woche, vor dem regen. mittlerweile dürfte davon nur noch (geschmadder) übrig sein.

#9394. dienstag. kook mono.
ich müszte, wenn überhaupt, jetzt etwas nettes über diesen abend im dock11 schreiben. fällt mir schwer. nicht, dasz es nicht angebracht wäre; nein, sondern -nett schreiben-, eine (gute kritik) abgeben…, das fällt schwer. das ist nicht -begeistert sein-, was da übrig bleibt, dann wärs vielleicht einfacher, begeisterung ist etwas aktives, etwas teilnehmendes, etwas, das man fassen kann und verstehen. das, was in mir grad vorgeht, vorging den abend lang…, ist irgendwas anderes. es fühlt sich warm an. nicht heiszgeschwitzt von fanatischer B. fragen bleiben, schöne fragen, empathische neugierde. danach, was wohl als nächstes kommt und wie alles einfach immer gelingt. aber auch danach dann, warum das trotzdem nicht zu klappen scheint für die gruppe leute, die das immer wieder auf die beine stellen. die antwort habe ich mir grad selber gegeben: der brunnen, den martina hefter herbeifantasiert hat, bleibt eben, wenn man sich nicht daran erinnert, ein scheiszbrunnen, in den man pfennige wirft. ein imaginärer scheiszbrunnen noch dazu. also erinnern die leute, oder? ich hatte ein biszchen angst, dasz lachgas entströmt. ich hatte ein biszchen angst im dunkeln. ich hatte ein biszchen aufregung, einen einwurf zu machen. und ich hatte ein echt gutes gefühl der ahnung, dasz jed+ lieber den umschlag der depression studierte, als zu erhaschen, was zwischen den beinen zu sehen wäre. das ist auch ein stück sicherheit, das ganze aufnehmen zu können und die peinlichkeit, vor der fr. genschel sich fürchtete, gar nicht erst zu vermuten. das sind kompositionen gewesen, von allen vier künstlern, die genau das zeigen, was da wäre, wenn man den (text, der sich nicht vom stück subtrahieren läszt) im kopf der vier ihnen selbst (vermitteln) würde. glaube ich. da war gar kein gap bruch keine distanz keine (instanzen) die man trennen könnte. eben keine interpretation, sondern ja was eigentlich…; vielleicht dasz wirklich die schrift plötzlich anfängt zu sprechen und sich nicht beschränken läszt auf worte.
meine worte hier dazu sind obsolet, der saal war voll, es braucht da keiner promotion. ich wollte aber auch mal
#was nettes schreiben.
danke.
wenns doch jemanden interessiert: morgen gehts weiter.

#9394.2 mittwoch, 0650

frau kluge hat sich gemeldet, ziemlich spät noch. will das kurz nachreichen zum gestrigen abend. sie meint etwa, ich brauche nicht zu erwähnen, dasz meine worte obsolet sind, das wäre ebenfalls o. – ich solle mir nur endlich (ja, bin ich…) der tatsache bewuszt sein, dasz was ich hier mache, eh keine kritik ist leuten, die nicht gesehen gehört haben was ich sah hörte, sondern höchstens die nicht weiter aufgeschobene (penetranz) denen gegenüber, die als publikum aber eher als akteure des ganzen involviert sind waren. was das letztlich sei, mein senf, mein genöle und ja auch das bravo, sei zuerst ohne belang; hauptsache, ich hätte endlich mal meinen mund aufgemacht, oder.

die kluge hat recht. das is nur n albern genuger spiegel für die, die die meinung entweder des publikums als gegenüber oder des publikums als genossenschaft, in die man geworfen wurde, interessiert. ne menge offene briefe…, n haufen fragen nur, die jeden abend stehenbleiben, weil alles in clustern davonrauscht…

#9397. sept28 0628

grenzen abbilden körpergrenzen immer wieder dort, wo die nacht mir

humus hinterlassen hat. verstelle die sichtschiene mit (körpereigenen) gebärden osä. also eigentlich nur dem aufgang in den morgen. der schöne dunkel der rausch von verkehr in den zahltag. möchte eure brunnen eure (verausgabungen) damit kompensieren in die (fontaines) blitze einzustreuen sagt man, wertungen ausschilderung vornehmen pour vous noubliez pas comme

ces jardins vous avaleraient ce jour la.

*** fin ***

hier gehts zur nächsten drauszenpost.